Details zu den Projekten

Norwegen Havøysund

Zwischen 2020 und 2023 durfte ich gemeinsam mit Kunst World an diesem außergewöhnlichen Projekt mitwirken. Der erste Schritt bestand darin, die massive Betonplatte des zukünftigen Baus mit Stockhämmern aufzurauen. Durch diese handwerklich intensive Arbeit entstand eine bewusst rohe Struktur.

Im nächsten Auftrag richteten wir die Glasskulpturen von Roni Horn an ihren exakten Positionen aus – ein Prozess, der viel Präzision und Feingefühl verlangte. Erst nachdem jede Skulptur millimetergenau stand, wurde die Architektur um sie herum weiter aufgebaut und schließlich vollendet.

Abschließend folgte unser dritter Arbeitsabschnitt: die Errichtung der Torfwände im Inneren des Gebäudes. Dieses natürliche Material verleiht dem Raum eine besondere, fast archaische Wirkung und rundet das Gesamterlebnis des Kunstwerks ab.

 

 

Vor Ort zu besichtigen:

Aufstellung Der Skulpturen von Roni Horn

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Errichtung der Torfwände

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Marmor Banke

Dieses Projekt entstand für einen Rastplatz südlich der Lofoten. An diesem Ort steht auch ein Denkmal, das an ein tragisches U-Boot-Unglück aus dem Ersten Weltkrieg erinnert. Die Rohsteine wurden lediglich grob vorgesägt, sodass ich zunächst die geschwungenen Konturen an den Kanten herausarbeiten musste. Anschließend habe ich alle Elemente sorgfältig matt geschliffen, um eine ruhige, harmonische Oberfläche zu erzeugen.

Die besondere Herausforderung bei der Bearbeitung dieses außergewöhnlichen Marmorgesteins lag in seiner sehr ungleichmäßigen Struktur. Manche Bereiche sind überraschend weich, andere wiederum deutlich härter. Dadurch war beim Schleifen höchste Vorsicht gefragt, damit an den empfindlicheren Stellen keine neuen Unebenheiten entstanden. Mit viel Geduld und Feingefühl ist es gelungen, die individuelle Charakteristik des Steins sichtbar zu machen und zugleich ein stimmiges Gesamtergebnis zu schaffen.

 

Vor Ort zu besichtigen:

Details Bilder

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Hocker für Zumthor Bau

Für das örtliche Museum habe ich zwei robuste Hocker angefertigt, damit Kinder und kleinere Besucher die Exponate in den Ausstellungsvitrinen besser betrachten können.

Das Museum widmet sich einer faszinierenden Ausstellung rund um die ehemalige Zinkgrube, die von 1881 bis 1899 ganz in der Nähe in Betrieb war.

An diesem besonderen Ort,  geprägt von drei beeindruckenden Gebäuden des renommierten Architekten Peter Zumthor, durfte ich bereits mehrfach kleinere Aufträge realisieren. Jedes Projekt dort ist für mich eine inspirierende Begegnung mit Geschichte, Architektur und Handwerk.

 

Vor Ort zu besichtigen:

Skizze und Details

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Sitzskulpturen

Dieses Projekt entstand im Zusammenhang mit der Erweiterung der Autobahn E6 in Richtung Hamar in Norwegen. In der Nähe von Espa wurden zwei neue Rastplätze gebaut, an deren Gestaltung unter anderem der renommierte Künstler Knut Wold beteiligt war.

Auf der Fahrtrichtung nach Oslo befindet sich der Rastplatz mit den fünf charakteristischen „Sitzskulpturen“, die aus jenem Gestein gefertigt wurden, das beim Bau der neuen Autobahntrasse aus dem Fels gesprengt wurde. Die Bauarbeiten bewegten enorme Mengen an Material, um der Autobahn genügend Raum entlang des Ufers des Mjøsa-Sees zu geben.

Die Skulpturen bieten nicht nur eine außergewöhnliche ästhetische Erfahrung, sondern erlauben auch einen faszinierenden Einblick in die beeindruckende Geologie dieser Region. Sie verbinden Kunst, Landschaft und Ingenieursleistung zu einem besonderen Ort, der zum Verweilen einlädt.

 

 

 

 

Vor Ort zu besichtigen:

Details von den Skulpturen

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Beim Aufstellen 

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Glashaus Sørum

In enger Zusammenarbeit mit dem Eigentümer des Hofes, Knut Wold, durfte ich dieses besondere Projekt realisieren.

Das Gebäude war ursprünglich mit einer einfachen Bretterfassade verkleidet, die den traditionellen Timberbau vollständig verdeckte. Erst nach dem Entfernen der alten Holzverkleidung wurde sichtbar, dass die ursprüngliche Konstruktion markante, handwerklich grobe Einschnitte aufwies.

Aus diesem überraschenden Fund entstand die Idee, den historischen Bau in seiner authentischen Form sichtbar zu machen – und ihn nicht zu verstecken, sondern bewusst hervorzuheben. Die beschädigten Bereiche der Konstruktion wurden daher nicht durch eine neue Holzverkleidung ersetzt, sondern durch eine zurückversetzte Glasfront in einer filigranen Stahlkonstruktion ergänzt.

So entstand ein spannender und harmonischer Dialog zwischen jahrhundertealter Bausubstanz und moderner Architektur aus Glas und Stahl – ein mutiger Kompromiss, der den Charakter des Gebäudes bewahrt und gleichzeitig ein neues, zeitgemäßes Element hinzufügt.

 

Vor Ort zu besichtigen:

Skizze 

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Bei Der Arbeit

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